Eisporthalle
Sportstadt Duisburg darf nicht zur Mogelpackung werden
20. Dezember 2025
Mit Verwunderung hat Ratsherr Oliver Alefs von der FDP Duisburg die aktuelle Berichterstattung zum Stand der Duisburger Eisporthalle zur Kenntnis genommen. Besonders irritiert zeigt sich der Kreisvorsitzende über die Entscheidung der Verwaltung, die Zuschauerzahl bei den Heimspielen des Eishockey-Oberligisten Füchse Duisburg auf 1.500 zu reduzieren.
„Es erschließt sich mir nicht ganz, warum man ausgerechnet jetzt, mitten in der Saison, zu solch einer drastischen Maßnahme greift“, erklärt Alefs. „Die Mängel hätten meiner Meinung nach vor Beginn der Saison benannt werden müssen. Hätte man rechtzeitig reagiert, wäre es möglich gewesen, die Situation anders zu gestalten.“
Die Füchse Duisburg stehen aktuell vor der Chance, in die Play-offs einzuziehen, was mit einem größeren Zuschauervolumen einhergeht. „Diese Begrenzung ist nicht nur ein absoluter Stimmungskiller, sondern mindert auch die Möglichkeit der Verantwortlichen, Zusatzeinnahmen zu generieren, um den Eishockeystandort Duisburg zu sichern“, so Alefs weiter.
Wie aus der Presse zu entnehmen war, handelte es sich zudem um eine nicht ordnungsgemäß durchgeführte Prüfung, was einen weiteren Grund darstellt, dass die Verwaltung schnell tätig werden und die Entscheidung ggf. zurücknehmen muss. Der Eishockeystandort Duisburg genießt einen hervorragenden Ruf, insbesondere im Ausbildungsbereich junger Spielerinnen und Spieler.
„Wir dürfen diesen hervorragenden Ruf nicht aufs Spiel setzen. Die Sportstadt Duisburg darf nicht zur Mogelpackung werden“, betont Alefs. Politik und Stadt müssen hier an einem Strang ziehen, um den Füchsen Duisburg zu helfen, eine erfolgreiche Saison bis zum Ende spielen zu können – und das auf einem Niveau, das einem Drittligisten würdig ist.
Ein professionelles Team sowie engagierte Ehrenamtler setzen viel Herzblut und finanzielle Mittel von Sponsoren ein, um den Duisburger Eishockeysport zu fördern. Auch eine neue Eishalle wird von Seiten der FDP unterstützt. „Der Spruch auf der Eishalle ‚Sportstadt Duisburg‘ darf nicht zur Mogelpackung werden“, schließt Alefs seine Stellungnahme.