Wirtschaft
Freie Demokraten begrüßen Erhalt des Venator-Standorts in Homberg
15. Januar 2026
Der FDP-Ortsverband Duisburg-West begrüßt die angekündigte Übernahme der Geschäftsaktivitäten der Venator Germany GmbH am Standort Duisburg-Homberg durch die International Chemical Investors Group (ICIG). Mit der Einigung im laufenden Sanierungs- und Insolvenzverfahren wird der traditionsreiche Chemie-Standort erhalten und die Zukunft von rund 350 Arbeitsplätzen gesichert.
„Die Rettung von Venator ist eine sehr gute Nachricht für Duisburg und den Industriestandort insgesamt“, erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Oliver Alefs. „Ein traditionsreicher Standort mit viel Know-how, gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat damit eine klare Perspektive.“
Nach der Insolvenz im vergangenen Jahr konnte die Produktion fortgeführt werden. Mit dem Einstieg eines erfahrenen Investors steht der Standort nun vor einer nachhaltigen Stabilisierung. Die Übernahme steht noch unter dem üblichen kartellrechtlichen Vorbehalt.
Der Ortsvorsitzende Thomas Rangs hebt die Bedeutung der Standortfaktoren hervor:
„Venator in Homberg verfügt über hervorragende Voraussetzungen – eine lange industrielle Tradition, qualifizierte Beschäftigte und eine gute Verkehrsanbindung. Diese Faktoren machen den Standort attraktiv und wettbewerbsfähig.“
Zugleich verweist die FDP auf die Grenzen politischen Handelns.
„Die Möglichkeiten der Politik sind begrenzt“, so Alefs weiter. „Sie kann Unternehmen nicht ersetzen, sondern vor allem verlässliche Rahmenbedingungen schaffen – etwa bei Infrastruktur, Verkehrsanbindung und Regulierung.“
Der FDP-Ortsverband Duisburg-West sieht im Erhalt des Werks ein wichtiges Signal für die Beschäftigten und für den Industriestandort Duisburg insgesamt.