FDP Duisburg-West zu den Vorfällen in Hochheide: „Null Verständnis für Randale und Angriffe – konsequentes Handeln ist jetzt gefragt“

10. Oktober 2026

Die wiederholten Vorfälle rund um den Hochheider Markt, die Ottostraße und die sogenannten „Weißen Riesen“ erfüllen den FDP-Ortsverband Duisburg-West mit vollkommenem Unverständnis. Pyrotechnik im Umfeld von Polizeikräften, Sachbeschädigungen, brennende Gaskartuschen und gefährliche Würfe aus einem Hochhaus sind keine harmlosen Streiche. Sie gefährden Menschen und belasten das Sicherheitsgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner.

Nach den veröffentlichten Polizeimeldungen kam es am 7. Oktober zu mehreren Einsätzen wegen Knallgeräuschen, gezündeter Pyrotechnik und Sachbeschädigungen. Am darauffolgenden Abend mussten Einsatzkräfte wegen brennender Gaskartuschen an der Glückaufstraße/Ecke Ottostraße ausrücken. Bereits am 1. Oktober war ein metallischer Gegenstand aus einem Hochhaus an der Ottostraße geworfen worden, der einen Paketzusteller nur knapp verfehlte.

Oliver Alefs, Kreisvorsitzender der FDP Duisburg, erklärt:

„Ich habe für solche Taten keinerlei Verständnis. Wer Pyrotechnik gezielt in Richtung eines Polizeifahrzeugs wirft, Einsatzkräfte gefährdet, Gegenstände aus Hochhäusern schleudert oder fremdes Eigentum beschädigt, überschreitet eine klare Grenze. Dass ein Paketzusteller bei einem solchen Vorfall nur knapp unverletzt blieb, zeigt, wie ernst die Lage ist. Es darf nicht erst zu Schwerverletzten kommen, bevor konsequent gehandelt wird.“

Alefs fordert, die Vorfälle lückenlos aufzuklären und die Verantwortlichen im Rahmen der geltenden Gesetze zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei gehe es sowohl um konsequente Strafverfolgung als auch um die Frage, wie weitere Taten verhindert werden können.

„Wir brauchen eine klare Antwort darauf, welche Maßnahmen Polizei, Ordnungsbehörden und Stadt ergreifen, um solche Vorfälle einzudämmen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in ihrem Stadtteil sicher fühlen können. Wir erwarten keine pauschalen Schuldzuweisungen, sondern wirksame Maßnahmen, nachvollziehbare Ergebnisse und eine konsequente Anwendung des Rechts“, so Alefs.

Thomas Rangs, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Duisburg-West und Bezirksvertreter in Homberg/Ruhrort/Baerl, ergänzt:

„Die Menschen in Hochheide haben ein Recht darauf, dass sie sich auf ihrem Weg nach Hause, beim Einkaufen und im öffentlichen Raum sicher fühlen. Wer Einsatzkräfte attackiert oder durch gefährliche Aktionen das Leben anderer riskiert, muss mit den rechtlichen Konsequenzen rechnen. Gleichzeitig müssen wir ehrlich prüfen, warum es wiederholt zu solchen Vorfällen kommt und was konkret getan werden kann, damit sich diese Ereignisse nicht fortsetzen.“

Rangs kündigt an, das Thema auch auf kommunalpolitischer Ebene weiterzuverfolgen: „Wir werden in den zuständigen Gremien nachfragen, welche Erkenntnisse zu den Vorfällen vorliegen, wie die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst funktioniert und welche zusätzlichen Maßnahmen für Hochheide möglich sind. Dazu gehören eine nachvollziehbare Bewertung der Sicherheitslage, die Prüfung gezielter Präsenzmaßnahmen und die konsequente Verfolgung von Sachbeschädigungen. Die Menschen vor Ort brauchen konkrete Antworten statt bloßer Ankündigungen.“

Der FDP-Ortsverband Duisburg-West unterstützt eine sachliche, rechtsstaatliche und konsequente Reaktion auf die Vorfälle. Dazu gehören die Aufklärung der einzelnen Taten, angemessene strafrechtliche Konsequenzen für nachgewiesene Täter sowie eine enge Zusammenarbeit der zuständigen Behörden. Präventive Maßnahmen sollen dort verstärkt werden, wo sie nachweislich zur Verbesserung der Sicherheit beitragen.

Die FDP Duisburg-West erwartet, dass die jüngsten Ereignisse nicht als isolierte Einzelfälle abgehakt werden, sondern zum Anlass für eine transparente Bestandsaufnahme und konkrete Verbesserungen der Sicherheitslage in Hochheide genommen werden.